Rundbrief der Blumenschule Schongau
Ausgabe 79 vom 5. Dezember 2011
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Inhalt
• NIKOLAUS – gibt es dich wirklich?
• Pflanzen und Blüten im Dezember/an Weihnachten
• Räuchern zur Wintersonnwend-, Weihnachts- und Raunachtszeit
• Nachrichten vom Cafe der Blumenschule
• Veranstaltungen, Kurse, Seminare –Termine für 2012
• Monats-Spezial für den Monat Dezember
• Impressum
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Kalenderblatt
Ist’s in der Heiligen Nacht hell und klar, so gibt’s ein segensreiches Jahr.
Ist es grün zur Weihnachtsfeier, fällt Schnee auf die Ostereier.
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn in jeder Höh’.
Dezember mild mit viel Regen ist für die Saat kein Segen.
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Die hohen Tannen atmen heiser
Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.
Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
Im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, -
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.
Rainer Maria Rilke
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Liebe Freunde der Blumenschule!
Während ich den Dezember Rundbrief schreibe vergeht ein sonnig milder Dezembertag, ein Jahrhundert-November liegt hinter uns, hat uns einen neuen Rekord beschert. Lange hatte ich Unbehagen, wollte mich nicht wirklich einlassen darauf weil mein Bild von November verbunden ist mit Nebel, Kälte, erstem Schnee. Dann, langsam, konnte ich mich von meinem inneren Bild, wie der November zu sein hätte lösen und mich freuen. Und mir wurde klar, wie sehr ich im alltäglichen verhaftet bin an festen Bildern, wie etwas zu sein hat und mich damit der Freude, der Abenteuerlust, der Vielfalt und Fülle entbehre und versage.
Das ließ sich ändern. Mittags im Freien einen Cafe trinken oder einen Chai-Tee, im trockenen Gras in der Sonne liegen oder am Teich sitzen und dem Treiben auf und im Wasser zusehen, dabei ein wenig in mich gehen, nicht was mich drängt, nichts was unbedingt noch getan werden muß, einfach sein…..
Ja, ich weiß es schon, es lässt sich auch im Novembernebel, dick angezogen vortrefflich spazieren gehen und dabei ganz bei sich sein. Vielleicht gibt uns der Dezember solche Tage und wir spazieren eben jetzt durch lange, kahle Alleen.
Geschickte Hände versenden jetzt Weihnachtspräsente und Räucherwerk. Das hat jetzt Saison. Die wunderbaren Räuchermischungen von Marlis Bader, die wir in der Blumenschule herstellen und vertreiben, zaubern nicht nur eine gemütliche Stimmung, sie unterstützen uns auch bei unserem Anliegen nach Entspannung, nach Ruhe und Frieden.
Für manche ist es wichtig gerade jetzt Altes gewürdigt hinter sich zu lassen und Neues in freudiger Erwartung zu begrüßen. Vielleicht sind das auch Themen für Dich/Sie/Euch und Ihr habt Lust in unserem shop www. blumenschule.de zu stöbern. Räucherwerk eignet sich auch gut als Präsent, vor allem in den hübschen Holzschatullen, die sich auch zur Aufbewahrung andere/weitere Dinge eignen.
Eine segensreiche Zeit der Erwartung, der Besinnung, des Zueinanderkommens, das wünschen
Rainer Engler und Sabine Friesch mit Familie und Mitarbeitern.
NIKOLAUS – gibt es dich wirklich?
Na klar – zu Tausenden – nicht nur in den Kaufhäusern als Knecht der Marktwirtschaft, auch an den Fassaden der Häuser als Geck, als Hingucker. Ich meine aber den Nikolaus mit dem goldenen Stab und Buch, oft mit seinem Knecht, der Rute und dem Sack voll Nüsse, unterwegs und vom Himmel her kommend. Sind wir ehrlich, so müssen wir sagen….HALT! Um ehrlich sein zu können, muss ich in mir die Wahrheit suchen und finden – genau das wollen die Kinder … auf der Suche nach ihrer Wahrheit.
Lasst auch uns auf die Suche gehen und „ er – wach – sen“ werden immerzu.
Ganz kleine Kinder nimmt der Nikolaus dann auf den Schoß; das ist die größte Belohnung. Gegenüber diesem ersten und feierlichen Emporgehoben werden kann der „Krampus“ ein Kind auch bestrafen – immer auf humorvolle Weise allerdings. Mit seiner Lebensrute aus Birkenreisern zusammengebunden bekommt derjenige, den er berührt oder „abstreicht“ neue Lebenskräfte. Im Sack hat er Äpfel und Nüsse, nahrhafte Samen für das neue Jahr. All das trägt der dunkle Geselle von Sankt Nikolaus, und dabei ist er jung und voller Witz.
Sankt Nikolaus dagegen ist ernst und alt. Er hat ein Buch mit bedeutendem Inhalt, die Lebensgeschichten aller Kinder sind darin aufbewahrt. Er hält das Lebensbuch aller Menschen in Händen, die „Akasha-Chronik“ der kosmische Datenspeicher. Anstelle der Rute hat er einen goldenen Stab. Weil es ein Lebensstab ist, hat er an der Spitze eine spiralförmige Windung. Das Nikolausfest findet im Hause statt, um den Herd herum, das feurige Zentrum des Hauses. Dieses nach Innen-Gehen im Winter ist seine wesentliche Gebärde.
Auch die Natur zeigt uns nun ihre toten Hüllen und wir selbst ziehen uns in unsere eigenen Hüllen zurück. Und da begegnen wir unseren eigenen Elementarwesen, wir sehen den eigenen Wesenskern, den goldenen Lebensstab und das Gedächtnis-Buch. Und wir bemerken in den rohen Hüllen die noch verborgenen Samenkräfte der Zukunft (die Nüsse) und die in den Zweigen wartenden neuen Lebenskräfte.“
Lasst uns froh und munter sein, und uns- aus unserer Kinderseele heraus – von Herzen freuen. Und lasst uns die selbst geschaffenen inneren dunklen Knechte (wie z.B. Geiz, Eifersucht, Hass) offen anschauen und anerkennen, um sie zum Fest der Liebe umzuwandeln und neu auferstehen lassen.
Text von Michael Rotter aus dem Montags-Info der Montessorischule Peißenberg
Pflanzen und Blüten im Dezember/an Weihnachten
Frische Blumen standen früher unter jedem Weihnachtsbaum. Dort waren sie immer auch eine frohe Botschaft für das kommende Jahr. Die massenweise angebotenen Weihnachtssterne haben das Bild verzerrt, Freude kommt kaum auf.
Anders ist es mit Christrosen oder Schneerosen, die wir im Topf mit meist drei offenen Blüten und vielen Knospen anbieten. Obwohl sie keine Zimmerpflanzen sind, ertragen sie einige Tage (über die Feiertage) die Bedingungen im Zimmer, möchten aber vorher und hinterher raus ins Freie, ans Fensterbrett oder gleich in den Garten gesetzt werden. Im Zimmer jedoch sind sie Botschafter für die Überwindung von Kälte und Frost, berühren ganz unschuldig unser Herz. In ihren schneeweißen Blüten spiegelt sich das aktuelle Thema: freuet euch, das Licht wird geboren.
Weitere Blütenwunder sind die Hyazinthenzwiebeln, die in Hyazinthengläsern auf Wasser gesetzt werden um nach kurzer Zeit im Zimmer zu erblühen. Das gelingt auch gut bei den Weihnachtstazetten, die auf gebrochenen Steinen gesetzt dort Wurzeln treiben um Wasser aufzunehmen und die dann ebenfalls nach wenigen Tagen ihre Blüten hervorbringen. Im Grunde lässt sich diese Zimmertreiberei mit allen Frühlingsblühenden Zwiebelblumen durchführen, doch Hyazinthen und Tazetten eignen sich besonders gut.
Blüten bringen auch die Barbarazweige, die jetzt geschnitten werden. Wer einen Garten hat in dem Blütensträucher wachsen, der kann das angenehme mit dem nützlichen verbinden und den erforderlichen Rückschnitt jetzt ausführen und einige Zweige nach einer warmen Dusche in die Vase stellen. Das kann auch mit Zweigen von Obstbäumen geschehen. Es dauert dann etwa drei Wochen und dann öffnen sich die Knospen, die diese Sträucher im Herbst bereits gebildet hatten. Hier wird wieder ein Wunder der Natur offenbar, denn wie ist es möglich, daß so viele Pflanzen im Herbst bereits Blütenknospen perfekt ausgebildet haben und keine Kälte und kein Frost ihnen schaden kann.
Wieviel Talente und unbekannte „Blütenknospen“ schlummern in uns Menschen, in jedem von uns, und warten auf ihren „Frühling“? Darüber könnte man jetzt nachdenken!
Räuchern zur Wintersonnwend-, Weihnachts- und Raunachtszeit
Die Zeit zwischen den Jahren, wird schon seit Jahrtausenden zum Orakeln genützt. Die Menschen glaubten, dass in dieser Zeit der Schleier zwischen den Welten, zwischen Zukunft und Vergangenheit, zwischen der geistigen und der materiellen Welt, viel dünner ist als an sonstigen Tagen. Das Orakeln zu Neujahr ist von diesem alten Wissen übrig geblieben.
Das Räuchern, genauer das Ausräuchern von Haus und Stall, aber auch das „durch den Rauch schauen“ an zwölf Abenden unterstützt uns bei der Sicht aufs Neue Jahr, wie werden die einzelnen Monate sein? Ist das Aberglaube? Dann vielleicht, wenn dieses Ritual zu streng vollzogen wird. Richtig ist es, sich einzuschwingen, hin zu fühlen, und die dabei entstehenden inneren Bilder mit seinen Wünschen und konkreten Vorhaben zu verbinden. Damit befindet man sich gut „in der Zeit“.
Die Zeit jetzt ist ein Übergang, das alte Jahr vergeht und mit ihm vieles an das wir uns gerne erinnern, aber auch anderes. Beim würdigen, abschließen und gehen lassen unterstützen uns Räucherungen mit Heimischen Kräutern, wir spüren das am Aufatmen, daran, dass sich die Schultern lösen und Ruhe in uns einkehrt.
Es ist jetzt die Zeit für Rituale, Rituale des Übergangs, Segnens, von Würdigung und Anerkennen, von freudiger Erwartung und Offenheit und Vertrauen in das, was ist und was kommen mag. Für sich allein oder zusammen mit FreundInnen kann das zum Fest werden.
Wir, meine Frau Sabine und ich, gehen in dieser Zeit mit Räucherwerk durch die Gärtnerei, alle Gewächshäuser, Arbeitsräume und Wohnräume, manchmal ganz still, dann mit einem Lied oder beim Klang von Rassel oder Trommel, ganz so wie es entstehen möchte. Und bei mir persönlich sind es dann meist weniger irgendwelche neuen Wünsche, es macht mich frei und froh, das Alte zu würdigen und dann loszulassen. So bin ich entlastet und unbeschwert.
Passendes Räucherwerk ist enthalten im Paket –> „Stille Zeit“, sowie –> „Raunächte“.
Nachrichten vom Cafe der Blumenschule
Wunderbar gemütlich ist es jetzt im Cafe der Blumenschule. Cafe und Glühwein gibt’s sicher überall, zweierlei Chai-Tee-Sorten sind schon etwas besonders und dazu selbstgebackene Kuchen wie von Oma, das ist extra gut.
Immer wieder lassen sich die Mädels etwas Neues einfallen, gibt es wechselnden Mittagstisch, dazu ausgewählte Musik in Zimmerlautstärke. Und alles weitestgehend in Bio-Qualität.
Wer noch einen Platz oder Raum für eine Weihnachtsfeier sucht, der kann sich mit Sabine Friesch 08861 7373 besprechen. Die Räume eignen sich wirklich gut zum Feiern.
Das Cafe ist geöffnet Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr.
Veranstaltungen, Kurse, Seminare –Termine für 2012
Unser Programm für 2012 ist im wesentlichen fertig gestellt.
Auf unserer Homepage —> Unser Programm 2012
sind die Termine und Inhaltsangaben aufgeführt. Es sind etwa 40 Veranstaltungen, Kurse und Seminare in 2012. Kleinere Änderungen sind möglich, werden aber bis Januar festgezurrt. Dann gibt es auch ein gedrucktes Programm.
Monats-Spezial für den Monat Dezember
Pflanzzeit für Blumenzwiebeln ist jetzt im Herbst. Wir haben Pakete zusammengestellt, die Zwiebeln für die „Verwilderung“ im Garten beinhalten, also geeignet sind für die Pflanzung unter Sträucher oder in Staudenbeete, oder in den Vorgarten oder sogar in Blumenkästen:
Hoffnungsträger – Ritualgesteck
Ein Ritualgesteck aus einer natürlichen, großen Samenkapsel (Durchmesser ca. 15 cm), mit Samen und Frühlingszwiebeln gefüllt. Geschmückt ist der Hoffnungsträger mit Wacholder, Mistel und Bärlapp sowie einer Bienenwachskerze. Ein wunderbares Geschenk nicht nur zur Weihnachtszeit!
€ 19,50
Räucherpaket ‘Raunacht+Neunerlei Holz – Bio
Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag dauern die Raunächte. Zur Unterstützung von Intuition und Traumerleben, zur Stärkung von Lebenskraft und -freude wird geräuchert.
Das Räucherpaket enthält 1x Orakel-Neuerlei Hölzer, 1 Räuchermischung ‘Orakel und Traum’, 1 Räuchermischung ‘Schutz und Reinigung’, 1 Rolle Räucherkohle klein, 1 kl. Katalog “Heimisches Räuchern” mit Ritualanleitungen, eine besondere Ritualanleitung zu den Raunächten, alles Räucherwerk ist in einem Stoffsäckchen aus Seide.
€ 32,50
Räucher-Geschenkpaket ‘Stille Zeit’ – Bio
um Segnung, Frieden und Sammlung zu unterstützen. Das Set enthält Räuchermischungen:
1x 15g “Herzenssonne”, erhellend und stärkend, 1x 15g “Liebe und Harmonie”, entspannend, herzöffnend, 1x 15g “Advent und Weihnacht”, segnet und weiht, 1 Rolle Räucherkohle, 1 Räucherschale, weiß mit Dekor und eine Anleitung für ein weihnachtliches Räucherritual. Verpackt ist das Ganze in einer feinen Fichtenholzschatulle. Das besondere Geschenk zu Weihnachten.
nur € 46,00
Hinweis:
Bei Bestellung von mehreren Paketen werden die Verpackungs- und Versandkosten jeweils nur 1 x verrechnet.
Unseren blauen Almanach 2 bieten wir z.Zt. für € 6,50 frei Haus an.
Bestellen Sie den Almanach 2 zusammen mit einem Pflanzenpaket, dann kostet er lediglich € 5,00 als Beipack! Es lohnt sich also in jedem Fall, schnell zu bestellen.
Der Almanach Band1, der Gelbe, ist leider restlos ausverkauft und nur noch antiquarisch zu suchen und zu finden.
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Technisches
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Die Blumenschule – Rainer Engler
Augsburger Str. 62 – D-86956 Schongau
Telefon 08861/7373 – Fax 08861/1272
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