Für die Genossenschaft Zoom-Treffen am 23.10.25
Zusammenfassung:
Planungstreffen Genossenschaft – 23. Oktober 2025
Gemeinschaftliches Wohnen und Genossenschaftsstruktur
🏘️ Das Projekt „Blumenschule“ verfolgt das Ziel, einen gemeinschaftlichen Wohnraum für Menschen im ländlichen Raum zu schaffen. Ein erster Entwurf liegt vor, muss jedoch inhaltlich weiter ausgearbeitet und intern abgestimmt werden.
🏢 Die Genossenschaft „Stadtimpuls“ in München verfolgt einen professionelleren Ansatz mit einem bezahlten Vorstand und einer Teilzeitkraft. Es wird geprüft, ob sich der Gründungsprozess der Blumschule verkürzen lässt, indem das Projekt unter dem Dach von Stadtimpuls umgesetzt wird.
🏗️ Der Bebauungsplan wird die Nutzung der Gebäude festlegen, einschließlich Raumaufteilung, Arkaden, Wandhöhe, Traufhöhe, Dachneigung und Optionen für begrünte Dächer. Dieser Plan muss weiter präzisiert werden, um den genossenschaftlichen Zielen und Werten zu entsprechen.
💰 Das Modell des Mietshäuser Syndikats wurde bereits 180-mal in Deutschland umgesetzt und erfreut sich großer Beliebtheit bei selbstorganisierten Wohnprojekten. Es ermöglicht gemeinschaftliches Eigentum und langfristige soziale Bindung – besonders für Mitglieder ohne große finanzielle Mittel.
Projektumfang
🏠 Der südliche Teil des Blumschule-Projekts umfasst 36 Wohneinheiten, was von den Beteiligten als angemessene Größe angesehen wird. Die nördliche Bauphase ist aufgrund des Gesamtumfangs des Projekts für einen späteren Zeitpunkt geplant.
💸 Die Miete kann bei 15 € pro Quadratmeter liegen, je nach Baukosten und liegt damit über dem derzeitigen Mietniveau von 12–13 € pro Quadratmeter in Schogau, Mitglieder leisten finanzielle Beiträge im Voraus.
Genossenschaftsgründung und Entscheidungsfindung
👥 Für die Gründung der Genossenschaft sind mindestens 7–12 Mitglieder erforderlich; mindestens drei Mitglieder müssen dauerhaft beteiligt sein, um die Genossenschaft fortzuführen.
🤝 Für inhaltliche Fragen wird das systemische Konsensieren bevorzugt, mit dem Ziel, möglichst eine Einigung aller Mitglieder bei wichtigen Themen wie Investitionen und Projektentwicklung zu erzielen.
Gemeinschaftsbildung und Kommunikation
🗓️ Monatliche Treffen sind entscheidend für den regelmäßigen Austausch und die Information aller Beteiligten. Sie ermöglichen Transparenz und bieten Raum zur Konfliktbearbeitung.
🎨 Verschiedene Arbeitsgruppen sowie gemeinsame Aktivitäten wie Töpfern, Yoga oder Tanz fördern Gemeinschaftsgefühl und Verbundenheit
Generationenübergreifendes Wohnen und Kompromissbereitschaft
👵👶 In einem Mehrgenerationenwohnprojekt sind Kompromisse notwendig, um die Bedürfnisse älterer und jüngerer Bewohner*innen in Einklang zu bringen. Beide Seiten müssen bereit sein, sich an unterschiedliche Lebensstile und Geräuschpegel anzupassen.
🤝 Offene und ehrliche Kommunikation ist grundlegend für Vertrauen und Gemeinschaftsbildung. Mitglieder sollen bereit sein, Ressourcen zu teilen und gemeinsam auf die Vision der Genossenschaft hinzuarbeiten
Betreff: Neuigkeiten und kleine Klarstellung zum Wohnbauprojekt ![]()
Liebe Alle,
vielen Dank für euer Interesse und die vielen Rückmeldungen zu unserem Wohnbauprojekt!
Einige haben angemerkt, dass nicht ganz klar war, wie die Informationen und Einladungen verschickt werden – deshalb hier eine kurze und hoffentlich eindeutige Erklärung.
Es gibt zwei verschiedene Maillisten:
1. Die allgemeine Infomail
Diese kommt von info@blumenschule.de.
Über diesen Newsletter informiere ich regelmäßig rund 150 Interessentinnen und Interessenten über den aktuellen Stand unserer Kerngruppe – also jener Menschen, die sich aktiv an der Planung beteiligen.
2. Die Kerngruppe
Alle, die aktiv mitwirken möchten – sei es als zukünftige Bewohner, Unterstützer oder Geldgeber – sind herzlich eingeladen, sich dort direkt einzuklinken.
Eine kurze Mail an info@
Unser Ziel
Wir möchten die Menschen, die sich wirklich engagieren möchten, gezielt einbinden – und gleichzeitig alle anderen weiterhin auf dem Laufenden halten.
So bleibt die Verbindung bestehen, und vielleicht ergibt sich ja später noch eine Möglichkeit zum Mitmachen oder Unterstützen.
Ich freue mich sehr über das wachsende Interesse und die vielen positiven Rückmeldungen.
Und natürlich gilt weiterhin: Jede Form der Mitarbeit ist willkommen!
Herzliche Grüße
Rainer
Die Vorstellung unseres Projekts am 25. September war ein voller Erfolg!
Meine Schwiegertochter Johanna hatte unseren Flyer gestaltet. So waren etwa 60 Gäste vor Ort, und rund 50 weitere Menschen haben sich online via Zoom zugeschaltet.
Wie wertvoll eine gute Vorbereitung ist, zeigte sich an diesem Abend deutlich. Unser langer Gang in der Gärtnerei war von Sabine liebevoll hergerichtet und herbstlich geschmückt.
Die Technik übernahmen mein Sohn Florian und mein Enkel Jonathan – dank ihnen konnte die Veranstaltung aufgezeichnet werden.
Die Begeisterung für gemeinsames Wohnen und Leben wächst spürbar – und der nächste Schritt steht an.
Dafür suchen wir engagierte Menschen aus eurem Kreis, die bereit sind, im Kernteam der Genossenschaft Verantwortung zu übernehmen und aktiv mitzugestalten.
Diese Mitarbeit braucht etwas Zeit – bitte prüft für euch, ob ihr sie einbringen könnt. Unsere Treffen finden teils im Café, teils online über Zoom statt.
Wer sofort mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu melden!
Mit November und Dezember beginnt die stille Zeit im Jahreslauf. Wie die Samen in der Erde ruhen und Neues vorbereiten, nutzen auch wir diese Phase, um die Gründung unserer Wohnbaugenossenschaft vorzubereiten – damit sie rund um die Wintersonnenwende das Licht der Welt erblicken kann.
Das Kernteam hat in dieser Zeit Gelegenheit, sich kennenzulernen und die Grundlagen für die Genossenschaftsgründung zu erarbeiten – begleitet von den erfahrenen Freunden des Wohngut Olching und mit Unterstützung des Genossenschaftsverbands.
Ein Anfang ist immer eine besondere Phase – doch mit einer klaren Übersicht über die anstehenden Aufgaben findet jede und jeder leicht den passenden Bereich, in dem sie oder er sich einbringen kann. So wächst Struktur – und Gemeinschaft zugleich. Eine entsprechende Agenda ist beigefügt.
Für alle Interessierten, die momentan (noch) nicht aktiv mitarbeiten können, werde ich regelmäßig per E-Mail berichten. Auch eure Wünsche, Ideen und Anregungen sind herzlich willkommen – sie fließen gern in die Arbeit ein.
So entsteht lebendige Gemeinschaft – Schritt für Schritt.
Mit herzlichen Grüßen
Rainer Engler
Agenda
Genossenschaftliches Wohnbauprojekt „Blumenschule“
1. Begrüßung & Rückblick
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- Schön, dass ihr da seid! Vielen Dank nochmal für die gelungene Auftaktveranstaltung.
- Was nehmt ihr Positives aus dem letzten Treffen mit?
- Unser Ziel heute: mehr Klarheit in Richtung Genossenschaft, Bauplanung und Finanzierung.
2. Wer ist konkret dabei?
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- Wer von euch kann sich vorstellen, verbindlich Teil des Projekts zu werden?
- Wen sehen wir im harten Kern, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen?
- Wir brauchen ca. 10–12 Personen, von denen die Hälfte in Gremien mitarbeiten kann.
3. Schwerpunkt I: Genossenschaftsgründung
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- Welche Rollen sind für die Gründung zwingend nötig? (Vorstand, Aufsichtsrat, Versammlungsleitung, Protokoll)
- Soll die Gründung schon im kleinen Kreis vorbereitet werden – oder erst im größeren Kreis starten?
- Wer kann sich vorstellen, in Vorstand oder Aufsichtsrat mitzuwirken?
- Welche Unterlagen / Vorarbeiten brauchen wir – und wer kümmert sich?
4. Schwerpunkt II: Baurechtsentwicklung & Planung
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- Welche Themen stehen aktuell mit dem Bauamt an?
- Welche Punkte im Bebauungsplan sollten wir offenhalten, falls es nicht bei einer Genossenschaft bleibt?
- Wer möchte im Bau-Team mitarbeiten und diese Gespräche führen?
5. Schwerpunkt III: Finanzierung
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- Ab wann rechnen wir mit ersten finanziellen Verpflichtungen?
- Welche Bank(en) kommen in Frage? (GLS Bank als Kontakt – gibt es Alternativen?)
- Wer übernimmt den Erstkontakt zur Bank?
- Was sind die nächsten Schritte, um die Finanzierung abzusichern?
6. Arbeitsorganisation & nächste Schritte
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- Welche Aufgabenpakete können wir heute schon verteilen? (Genossenschaft, Bau, Finanzierung, Kommunikation)
- Wie erreichen wir die Interessierten erneut und laden sie zur aktiven Mitarbeit ein?
- Wann wollen wir uns wieder treffen? (Teams-Meeting / Präsenzrunde)
- Brauchen wir schon jetzt eine grobe Terminschiene (Meilensteine)?
7. Abschluss & Ausblick
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- Was nehmen wir als wichtigste Erkenntnis von heute mit?
- Alles wird gut – wir gehen Schritt für Schritt voran.
- Vereinbarung: Nächstes Treffen / nächste Etappe.

